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Porzer Abendgebet
Montag, den 18.01.2021

Wir sind heute Abend zusammen gekommen „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes…“

Lied: „Meine engen Grenzen“ GL 437, Str.  1-4

Das heutige Evangelium erzählt von Enge und Unverständnis und lädt ein neue Formen für das neue Leben zu entdecken.

Evangelium: Markus 2,18-22  „Neue Formen für das neue Leben“

18 Die Jünger des Johannes und die Pharisäer fasteten regelmäßig. Deshalb kamen einige von ihnen zu Jesus und fragten: „Warum fasten deine Jünger eigentlich nicht, wie die Jünger des Johannes und alle Pharisäer?“ 19 Jesus antwortete ihnen: „Sollen die Hochzeitsgäste etwa fasten, wenn der Bräutigam bei ihnen ist? Nein, das können sie nicht; sie werden mit ihm feiern, solange er da ist! 20 Die Zeit kommt ohnehin früh genug, dass ihnen der Bräutigam genommen wird. Dann werden sie fasten.

21 Versteht ihr denn nicht, dass eine neue Zeit begonnen hat? Niemand flickt ein altes Kleid mit neuem Stoff. Der alte Stoff würde an der Flickstelle doch wieder reißen, und das Loch würde nur noch größer. 22 Ebenso füllt niemand jungen, gärenden Wein in alte, brüchige Schläuche. Sonst platzen sie, der Wein läuft aus, und die Schläuche sind unbrauchbar. Nein, junger und neuer Wein gehört in neue Schläuche. „

Impuls:

Bei diesem Evangelium kommen mir Sätze in den Sinn, wie: „Das war schon immer so“, „man muss sich hier so und so verhalten“ .. .Wir haben oft genaue Vorstellungen davon wie etwas zu sein hat, oder wie „man“ sich verhalten soll. Jede Abweichung irritiert, so sind auch einige Menschen über das Verhalten von Jesus und seinen Freunden irritiert. Jesus antwortet: „Versteht ihr denn nicht, dass eine neue Zeit begonnen hat?“ Verstehen wir, dass neue Herausforderungen neue Antworten brauchen? Haben wir den Mut andere Wege zu gehen, aufzubrechen und Neues zu wagen?

Wo ist mir ein solcher Aufbruch zu mehr erfülltem Leben gelungen? Was hindert mich neue Formen zu suchen?

Jesus lädt auch uns dazu ein diese neue Zeit, das anbrechende Reich Gottes zu gestalten und wir können gewiss sein, er lässt uns nicht allein, er geht begleitet uns!

Vater unser

Lied: „Stimme, die Stein zerbricht“ GL 417

Segen GL 13,5

 Du Gott des Aufbruchs,
segne uns,
wenn wir dein Rufen vernehmen,
wenn deine Stimme lockt,
wenn dein Geist uns bewegt
zum Aufbrechen und Weitergehen.

Du Gott des Aufbruchs,
begleite und behüte uns,
wenn wir aus Abhängigkeiten entfliehen, 
wenn wir uns von Gewohnheiten verabschieden,
wenn wir festgetretene Wege verlassen,
wenn wir dankbar zurückschauen
und doch neue Wege wagen.

Du Gott des Aufbruchs,
wende uns dein Angesicht zu,
wenn wir Irrwege nicht erkennen,
wenn uns Angst befällt,
wenn Umwege uns ermüden,
wenn wir Orientierung suchen
in den Stürmen der Unsicherheit.

Du Gott des Aufbruchs,
sei mit uns unterwegs zu uns selbst,
zu den Menschen, zu dir.
So segne uns, du Gott des Aufbruchs mit deiner Güte,
und zeige uns dein freundliches Angesicht.
Begegne uns mit deinem Erbarmen,
und leuchte uns mit dem Licht deines Friedens
auf allen unseren Wegen.             Michael Kessler

Spirit of Change

Christuskind

Kamel

Spirit of Change – Merry Christmas

Balthasar

Kamel

Melchior

20. Dezember

Kamel

Newsletter //
Pressemitteilung 024

Weihnachtsgruß von Pfarrer Wolff
Weihnachten Update 18.12.2020

Neue Corona Auflagen – Betlehem-Express fährt ohne Halt – Lichterfeier in der Groov abgesagt – Anmeldungen zu den Gottesdiensten läuft – Youtube-Übertragungen

Alle 23 Weihnachtsgottesdienste in Porz finden statt
Die Weihnachtsgottesdienste können mit den aktuellen Auflagen durchgeführt werden. Hygiene- und Abstandskonzepte sind seit Wochen erprobt und werden von ehrenamtlichen Willkommensteams durchgeführt.

Hotline 02203-290 2306 – Anmeldungen weiterhin möglich
Über die Hotline 02203-290 2306 können bis zum 23.12. weiterhin Anmeldungen entgegengenommen werden.

Auf Grund der aktuellen Entwicklung bezüglich der Corona-Pandemie und der angepassten Hygienemaßnahmen ändert sich das Konzept für die Outdoor-Veranstaltungen der Katholischen Kirche in Porz am Heiligabend.

Betlehem-Express fährt
Der Betlehem-Express wird am 24.12. um 13.00 Uhr wie angekündigt starten. Bis 18.00 Uhr fährt er auf der angekündigten Route durch ganz Porz. Die Strecke verläuft von Urbach über Grengel nach Wahnheide. Anschließend nach Wahn und über die Bundesstraße nach Eil, weiter über die Bonnerstrasse und die Bergerbrücke, durch Porz bis hin nach Ensen.

Keine Haltestellen – 6 Stationen abgesagt
Die Mitmachkrippenspiele an den Stationen müssen leider entfallen. Die Auflagen sehen vor, dass nur Personen mit Anmeldung teilnehmen können. Das entspricht leider nicht den Möglichkeiten und der Idee den Familien einen niederschwelligen Zugang zu einer weihnachtlichen Feier zu ermöglichen. Das ist unter den gegebenen Umständen leider nicht mehr möglich

Lichtergottesdienst in der Groov abgesagt
Von den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist auch der Lichtergottesdienst in der Groov betroffen. Die Auflagen können wir mit unseren Möglichkeiten nicht erfüllen, aus diesem Grund muss dieser Gottesdienst leider entfallen- Alternativ ist die fußläufige Zündorfer Kirche St. Mariae Geburt, Hauptstr. 143 in der Zeit von 13.00-18.00 Uhr geöffnet. In der Kirche werden die Einhaltung der Corona-Maßnahmen durch ein Willkommensteam gewährleistet. Es gibt einen Sternenweg, der zur beleuchteten Krippe führt und einen separaten Ausgang.

Alle Kirchen weitestgehend geöffnet
Zum individuellen Besuch der Kirchen und der Krippen sind über die Weihnachtsfeiertage und darüber hinaus weitestgehend alle Kirchen tagsüber geöffnet. Informationen finden Sie dazu an den Schaukästen der Kirchen.

2 Weihnachtsgottesdienste live über YOUTUBE
Wir streamen zwei Weihnachtsgottesdienste live über den YOUTUBE-Kanal der katholischen Kirche in Porz. Der Zugang ist über unsere Webseite katholisch-in-porz.de und direkt über den Kanal Katholische Kirche Porz möglich.

Aktuelle Informationen
Zeitnah informieren wir über die Homepage katholisch-in-porz.de und unseren Newsletter, den Sie dort abonnieren können.

Weihnachtsgottesdienste und Pandemie
„Bleiben Sie zuhause und vermeiden Sie Ansammlungen und Treffen!“ Da erscheint es gegenläufig und kontraproduktiv, wenn die Kirchen zu Gottesdienst und Weihnachtsfest einladen. Und parallel erleben wir einen zweiten generellen Lockdown, der die meisten Geschäfte geschlossen hält, Restaurants schließt und verbietet, Raketen für Sylvester zu kaufen. Eigentlich wäre es gut zu verstehen, wenn auch den Kirchen verboten würde, Gottesdienste abzuhalten.

Bei allem Respekt vor den Gefahren und der Solidarität zu den vom Lockdown finanziell Geschädigten haben sich die Verantwortlichen in Politik und Kirche aber dafür entschieden, Kirchen offen zu halten und Gottesdienste zu ermöglichen.

Das Pastoralteam in Porz hat lange miteinander gerungen, ob wir diesen Weg mitgehen können und wollen. Wir werden unser Gottesdienstangebot – falls keine anderslautende Verordnung das kurzfristig verhindert – aufrechterhalten und gleichzeitig um mehr Sicherheit und Schutzmaßnahmen bemüht sein.

Warum?

Hilfe in der Not: 
In der Bedrängnis hilft uns allen Beistand und eine Botschaft der Hoffnung. Mit dem Feiern der Gottesdienste, auch in reduzierter Form, vermitteln wir diese Hilfe Gottes. Mit der Liturgie nutzen wir auf intensive Weise und in der uns gewohnten Form die Chance, den Gläubigen die Gegenwart Gottes im „Coronastress“ spüren zu lassen. Gemeinsam wollen wir auch uns im Gebet vereinigen, um an die Erkrankten, die Helferinnen und Helfer, die Belasteten und Verstorbenen zu denken.

Seelsorge
Da die Situation für viele äußerst belastend und manch einer verzweifelt ist, stehen wir als Seelsorger selbstverständlich zur Verfügung. Neben der Bereitschaft zum Gespräch und zur Kontaktaufnahme sind Gottesdienste eine Gelegenheit, dass die Menschen die Chance haben, ihre Seele ausruhen zu lassen und geistige Nahrung zu erhalten. Zudem ergibt sich trotz Abstand und Mundschutz ein Gefühl von Gemeinschaft, das uns bekräftigt, auf übliche Weihnachtsbegegnungen und -feiern zu verzichten.

Weihnachtsbotschaft konkret
Gott wird Mensch, er nimmt Teil an unserem Leben. Das Symbol der Krippe macht deutlich, dass er gerade da ankommt, wo ‚draußen‘ ist, wo Menschen sich einsam und verlassen fühlen. Gottesdienste haben den Auftrag, diesem Geschehen Ausdruck zu verleihen und erspüren zu lassen. Das gilt besonders in unserer Situation, weshalb uns die Feiern helfen, mit dem Glauben und mit Gott die Zeit der Kontaktsperre und Belastungen zu bewältigen.

Unsere Bitte an Sie
Wir bitten Sie eindringlich:

  • gehen Sie kein Risiko ein und seien Sie nicht leichtsinnig,
  • halten Sie sich an die Hygienebestimmungen und Abstandregeln,
  • bleiben Sie zuhause, wenn Sie Anzeichen einer Erkältung oder ähnliche Symptome haben,
  • bringen Sie möglichst eine FFP2-Maske mit,
  • respektieren Sie aufmerksam die Anweisungen unserer HelferInnen vor Ort.

Wenn Sie persönlich Anliegen oder Fragen haben, nutzen Sie unsere dienstlichen Kontaktdaten, die Sie in den Pfarrnachrichten und auf der Internetseite finden.

Ihr Pastoralteam von Porz

Keinen Impuls verpassen!

22. Dezember 2020

Spirit of Change – Merry Christmas

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